New Experience / Spirit

Was mich der Tod über das Leben lehrte

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Posted on / by Linda

Die schwierigste Zeit
in unserem Leben
ist die beste Gelegenheit,
innere Stärke zu entwickeln.

-Dalai Lama

Heute ist ein besonderer Tag. Heute ist der Tag an dem endlich einmal große Themen auf den Tisch kommen, die sonst eher im Tabu- Fach versauern. Es geht darum offen über Trauer, Traurigkeit und Tod zu sprechen. Dazu haben sich viele Blogger zusammengetan die sich trauen ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle zu diesen Themen offen zu legen.

Die Aktion, um die es sich hiebei handelt, heißt “Alle reden über Trauer” und wurde von der wunderbaren Silke von In lauter Trauer  ins Leben gerufen.
Ich freue mich sehr einen Beitrag zu dieser tollen Aktion teilen zu können. Diesen könnt ihr hier jetzt auch sofort lesen und ich würde mich unheimlich über euer Feedback, eure Gedanken und Erfahrungen  in den Kommentaren freuen.
All die anderen wundervollen Beiträge der Aktion findet ihr hier.

Von Jetzt auf Gleich.

Es ist der Moment an dem du wirklich gar keine Ahnung hast was du tun sollst. Wenn ich jetzt eine Grippe oder Magen-Darm- Infekt bekommen würde, wäre das kein weiteres Problem. Ich wüsste genau was zu tun ist, damit es mir bald besser gehen würde.

Doch der Trauer stehe ich unbewaffnet gegenüber. Ich habe keine Mittel, keine Lösungswege oder Werkzeuge in der Hand. Und alles was ich vorher vom Tod und einem Leben nach dem Tod glaubte, wird jetzt mit ganz neuen Fragen beleuchtet.

Einfach Nichts und Niemand könnten dich je auf diesen Moment vorbereiten. Egal ob man ihn kommen sah oder ob er aus dem „Nichts“ kam, der Tod ist immer überwältigend. Von einer auf die andere Sekunde wird dein Leben nie mehr das sein, was es einmal war. Der Tod ist so etwas unbegreifliches, dass man sich zu Beginn wie außerhalb seiner selbst fühlt. Es ist wie als wenn man innerlich stillsteht und sich alles außerhalb trotzdem einfach weiter bewegt.

Waran glaube ich?

Sicherlich hat sich jeder schon einmal Gedanken über den Tod gemacht. Darüber ob man Angst davor hat, ob man daran glaubt, dass es nach dem Tod noch weiter geht, ob es Wiedergeburt, Seelen oder so etwas wie Himmel und Hölle  gibt.
Durch meine Begegnung mit dem Tod konnte ich erfahren, dass diese Gedanken noch ein ganz anderes Level erreichen können. Die vorherigen Gespräche waren natürlich rein hypothetisch, aber auf einmal hatte ich das Gefühl, dass ich es ganz genau wissen, verstehen, bereifen, wissenschaftlich belegen wollte. Da das natürlich nun wirklich keiner genau sagen kann,  kamen hunderttausend andere Fragen auf, alles worüber ich mir, in meinen Vorstellungen über den Tod, im Klaren zu sein war, wurde in Frage gestellt.

Können mich denn die Verstorben jetzt noch sehen? Können Sie meine Liebe noch fühlen? Können sie hören, wenn ich mit ihnen spreche? Sind sie noch bei mir? Kann mein Papa mich immer noch beschützen? Habe ich noch eine Verbindung zu ihnen und wenn ja wie? Könne sie mir Zeichen senden? …

Ich könnte noch unendlich mehr Fragen auflisten. Doch Leider kann ich euch keine Antworten auf all diese Fragen geben. Der Tod ist so etwas unfassbares, so etwas schwer begreifliches, dass man das Gefühl hat man braucht etwas, was einem Hilft alles zu verstehen.

Für mich habe ich festgestellt, dass jeder wohl seine eigenen Antworten auf die Fragen finden muss. Jeder muss selbst herausfinden an was er glaubt und auf welche Art und Weise er sich am besten mit dem Verstorben verbinden kann. Fragen wie: Wann hat man noch einmal das Gefühl ihnen ganz nahe sein zu können? Wann und wo kann man am bestern mit seiner Trauer „verbunden“ sein?, helfen dafür Antworten zu finden.
Trotz all der neuen Fragen, fühlt sich die große Ungewissheit, darüber was da wohl noch ist, wenn diese Hülle von uns vergangen ist, nicht mehr so leer an. Ich habe das Gefühl, dass da auf der „anderen Seite“ jetzt jemand ist und wenn ich in den Himmel schaue, haben die Sterne nun eine andere Bedeutung. Ich fühle mich verbundener, ein wenig sicherer in der Unsicherheit und auch meiner „Furcht“ vor dem Tod, hat es geholfen zu schrumpfen. Ich glaube daran, dass die Menschen die mir genommen wurde, noch immer ganz nah sind, auch wenn ich es selbst noch nicht ganz verstehen kann.

Dem Auge so fern,
dem Herzen ewig nah.

Was mache ich mit der Trauer?

Das bringt mich auch gleich zu meiner nächsten Erfahrung  und Entwicklung die ich durch meine Begegnung mit dem Tod lernen konnte; der Umgang mit Trauer. Vor ca. 2 Jahren hat eine mir nahestehende Freundin einen schweren Verlust erlitten und damals wusste ich nicht so recht wie ich ihr helfen konnte. Sie sagte mir zu dieser Zeit, dass sie das im Moment auch nicht so recht weiß. Jetzt verstehe ich warum.
Ich hatte noch nie so viele gegensätzliche Gefühle in mir. Ich möchte reden und doch nichts sagen. Ich will, dass jemand da ist und doch allein sein. Ich möchte etwas essen, habe aber keinen Hunger.
Trauer ist, wie jede Emotion, sehr individuell. Ich habe erkannt das es nicht nur „einen“ Weg gibt zu trauern, sondern so viel wie es wohl Menschen gibt. Wie es für dich selbst am besten ist, ist etwas was du dir im Prozess der Verarbeitung selbst beibringen musst. Ich habe gelernt noch viel großzügiger und liebevoller mit mir zu sein. Ich habe aufgehört mir Gedanken zu machen was andere denken, wie meine Trauer aussehen sollte. Ich habe gelernt, allen meine Gefühl zu jeder Zeit Raum zu geben. Ich habe gelernt überall zu weinen.

Dieser Prozess, in dem ich immer noch erst in den Kinderschuhe stecke, hilft mir mit all meinen Gefühlen toleranter zu sein, mir jeder Zeit zu erlauben, dass zu  fühlen was ich gerade fühle ohne zu denken, dass es etwas anderes sein sollte. Und ich glaube das ist eines der wichtigsten Dinge für das gesamte Leben. Es gibt nie nur einen Weg und man sollte immer seinen eigenen finden, immer danach gehen was sich gut anfühlt und wenn ich gerade einfach nur unbeschwert mit meiner Nichte spielen will oder mit meiner Freundin zu viele Gläser Sekt trinke, dann weiß ich, dass ich nicht „falsch“ trauere, sondern das mein Herz zwischendurch eine kleine Pause zum Heilen braucht.

Alles ist erlaubt.

Mir ist aufgefallen, dass in dem Moment eines so schweren Schicksalsschlages, du diese „Freiheit“, alles zu tun und alles zu sein was du willst und nach was du dich gerade fühlst, einfach unbehindert ausleben kannst. Denn jeder hat Verständnis. So platt das vielleicht auch klingen mag, aber man hat irgendwie ein kleines Sonderrecht. Wenn du jemanden doch nicht anrufst, weil dir nicht nach reden ist, wird das ok sein. Wenn du doch nicht zum Treffen gehst, weil du einfach den ganzen Tag im Bett liegen willst, wird dir niemand böse sein. Egal ob du dir die Haare bunt färbst oder abschneidest, ob du zu- oder abnimmst, ob du anfängst zu stricken oder zu rauchen, ob du umziehst, auswanderst, pilgern gehst, deinen Job kündigst… ganz egal was du tust, du wirst verstanden werden.
Ich habe mit meiner Freundin darüber geredet und wir haben festgestellt, dass es dafür eigentlich keine „Sonderberechtigung“ brauchen sollte, sondern das es einfach immer normal sein sollte. Warum sollte es erst verständlich sein eventuell unverständliche Dinge zu tun, wenn man einen „Grund“ dafür hat?

Ich habe beschlossen diese „Freiheit“ mit mir zu nehmen, in jeden Tag in meinen Leben und jeden Menschen den ich begegne möchte ich sie bedingungslos schenken. Ich will dem nachgehen was sich gut anfühlt, egal ob es rational erklärbar oder jeder Logik widerspricht. Es ist mein Leben und ich will nie wieder etwas tun, was sich nicht gut anfühlt.

Das Leben im Tod finden.

Dies führt mich zu der wohl größten „Erkenntnis“ oder innerlichen Veränderung, die ich durch den Tod erfahren durfte. Der Tod bringt dir nicht nur die Endlichkeit näher, sondern vor allem lässt er dich die Magie des Lebens erst wirklich sehen.

Das Thema Tod und Trauer ist in unserer Gesellschaft leider immer noch ein Thema, was man lieber unter den Teppich kehrt als das man ihn in die Augen schaut. Ich muss zugeben, dass es mir vorher nicht anders ging, aber da mir jetzt keine andere Wahl gelassen wurde, bin ich auf irgendeiner Weise „dankbar“ mich so früh in meinem Leben mit dem Tod auseinandersetzten zu müssen. Versteht mich nicht falsch, wenn ich könnte, würde ich mir meine lieben Menschen um alles in der Welt wieder an meine Seite „zaubern“, doch da das leider nicht geht, kann ich jetzt erfahren, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod so wichtig ist, wie das Leben selbst. Sich aus Angst vor dem Tod nicht mit dem Tod zu beschäftigen, ist wohl der größte Trugschluss. Ich glaube, dass wenn man sich wirklich mit dem Tod beschäftigt, es einem die Angst nimmt.

Mir wurde, wie wahrscheinlich jedem, der einen Menschen verloren hat, vor Augen geführt, dass deine Leben schneller vorbei sein kann, als du es selbst geplant hast. Wir wissen alle nicht wie viel Zeit wir auf dieser wundervollen Welt haben. Egal wie jung oder alt du bist, ob du noch so viele Pläne gemacht hast, ob du noch leben willst oder nicht, du weißt nie ob du morgen oder erst in 60 Jahren sterben wirst. Und das soll nicht pessimistisch klingen oder Angst erzeugen, es soll dir zeigen, wie wichtig und wertvoll jede einzelne Minute ist.
Ich glaube, dass viele Menschen es für selbstverständlich betrachten, dass wir hier in unserer westlichen Welt mindestens 80 Jahre leben. Dadurch verplempern viele ihre so wertvolle Lebenszeit mit Dinge die so unendlich unwichtig sind. Wenn wir den Tod zu unserem Freund machen, dann hilft er uns die Magie des Lebens zu entdecken.

In den letzten Monaten habe ich so oft den Kopf geschüttelt, darüber das wir so viel wertvolle Zeit in so unnütze Dinge stecken. Ich saß an Tischen und lauschte Gesprächen wo ich mich nicht wiederfinden konnte, weil ich dachte, dass das worüber hier gesprochen wird, doch überhaupt nichts bringt. All die kleinen Streitereien, Ärgernisse und Rechthaberin in die wir viel zu viel Energie stecken. All die Zeit die wir mit sinnlosen Fernsehprogrammen, Computerspielen und im Internet verschwenden. All die kostbaren Augenblicke die wir verbringen uns über Geld zu sorgen oder damit wie wir welches bekommen, durch eine Arbeit die uns vielleicht nicht einmal glücklich macht. All die Träume die wir immer wieder nach hinten schieben, all die „vielleichts“, die“ eventuells“ und die „das mach ich später“. All die Angst die uns abhalten,  das zu tun was wir lieben,  unser Herz zu öffnen und den Menschen die wir lieben, zu sagen was sie uns bedeuten.

Was ist eigentlich wichtig?

Nein, das Leben ist nicht selbstverständlich. Ich musste es auf eine so schmerzvolle Weise vor Augen geführt bekommen, doch jetzt weiß ich, dass ich keine Minute mehr verschwenden möchte. Denn das Leben ist zu kurz und zu kostbar für nicht gelebt Träume und für ungesagte Worte. Es ist zu kurz um Abschiede nur halbherzig zu geben.
Ich habe gemerkt wie bei uns Zuhause auf einmal noch öfter Worte wie „Fahr vorsichtig“ oder „Pass auf dich auf“ fielen. Es wurde sich länger umarmt und selbst die kleinste Verabschiedung war wichtig. Das will ich weiter tragen und ich möchte nie aufhören mir die Zeit zu nehmen, jemanden den ich liebe ausgiebig Tschüss zu sagen, egal ob er nur eine Stunde, eine Woche oder Monate weggeht.
Ich möchte mich ab jetzt in jeder Sekunde bewusst entscheiden, für das was ich möchte und das was mir gut tut. Ich möchte bei den kleinen Dinge anfangen und selbst bei den einfachsten Fragen wie z.B. was ich wohl trinken möchte, mir Zeit nehmen um wirklich bewusst zu entscheiden was mir gerade in diesem Moment gut tun würde.

Wir richten unsere Aufmerksamkeit heutzutage auf die falschen Dinge. Wir glauben, dass es wichtig ist viel zu besitzen und die tollsten neuen Technologien zu haben. Wir glauben,  dass es wichtig ist, wie wir aussehen und was wir tragen, damit Menschen uns schön und begehrenswert finden. Doch soll ich dir was sagen? Das alles ist wohl das unwichtigste von allem.

Ich denke an so vieles
seitdem du nicht mehr bist
denn du hast mir gezeigt
wie wertvoll das Leben ist
-Unheilig

Liebe.

Denn wenn eine Mensch am Ende geht, ist nicht das was er an materiellen Dinge zurücklässt, das was am Ende zählt. Am Ende, da bleibt nur die Liebe.
Und auch unsere Hülle, auf die wir so viel Wert legen, ist ohne das, was sie belebte, nur eine abgelegte Schale. Natürlich verknüpfst du alle Emotionen und Erinnerung an diese Hülle, doch wenn sie wegfällt, ist alles was bleibt, die wohl reinste Form der Liebe.
Liebe ist das einzige was wir mit uns nehmen, von einem zum anderen Leben. Sie ist das, woraus wir gemacht sind.

Sterben wir so wie wir gelebt haben?

Was ich noch über den Tod gelernt habe ist, dass das Sterben und der Tod, dem gleicht, wie man sein Leben gelebt hat. In einem Podcast habe ich vor kurzem gehört, das man Sterben wohl mit der Geburt vergleichen kann. Einige Geburten gehen schneller und „einfach“. Andere hingegen dauern lange und sind mit frühen Wehen verbunden.Beim Sterben ist es genauso. Manchmal ist es langwierig und schwierig, und manchmal ist es kurz und plötzlich.
Ich finde, dass dieser Vergleich den Tod und das Sterben ein wenig „weicher“ macht. Denn vielleicht ist der Tod auch nur eine neue Geburt in etwas, was wir erst erfahren werden, wenn wir da sind.

Was ein Mensch für eine starke Präsenz hat im alltäglichen Leben, ist einem erst wirklich bewusst, wenn er nicht mehr da ist. Man hat ihn vielleicht nicht immer gesehen, weil er im Keller Fernsehen schaute und man selbst im Wohnzimmer las oder weil man von Zuhause weggezogen und nur aller ein paar Wochen nach Hause kommen konnte. Aber man wusste, er/ sie war immer da. Man konnte es spüren; unbewusst. All die kleinen Dinge die so selbstverständlich von diesem Menschen übernommen wurde, fallen einem jetzt erst richtig auf. Es ist wie ein riesiges Loch, was auf einmal da ist. Es ist die Energie des Menschen, die auf einmal alles aus dem Gleichgewicht bringt. Denn wenn ein Mensch oder sogar zwei Menschen gehen, dann fehlen auf einmal zwei Glieder in der Kette deines Lebens. Sie ist durcheinander geraten und hängt nun einfach lose herum.

Trauer als Lehrmeister.

Ich für mich bin nicht bestrebt die zwei leeren Plätze in meiner Kette so schnell wie möglich neu zu besetzten, denn das ist nicht worum es meines Erachtens geht. Ich möchte sie füllen mit all der Dankbarkeit, dafür das diese Menschen mein Leben begleitet haben, dass sie mir geholfen haben, diejenige zu werden die ich bin, dass sie meine Familie sind und immer bleiben werden. Mit der unendlichen Liebe die für immer ihren Platz in der Kette ausfüllen wird.

Seine eigene Kette wieder eine neue Zusammensetzung zu geben ist etwas was Zeit braucht, die sich jeder nehmen sollte. Trauer und Heilung ist ein Prozess der langsam geschieht und deshalb nicht in unsere schnelllebige Welt passt. Nimm dir trotzdem alle Zeit der Welt. Trauer ist etwas was du nicht versuchen solltest weg machen zu wollen, sondern eher etwas was du ab jetzt als einen Teil von dir betrachten kannst. Nicht in einem negativen Sinne, sondern einfach als einen Teil der dich immer wieder innehalten lässt, um diese unendliche Liebe zu deinem geliebte Menschen spüren zu lassen und um im dich immer wieder daran zu erinnern, was wirklich zählt. Er gehört zu dir wir alle anderen Emotionen auch und manchmal wird er größer sein und manchmal kleiner, aber immer da.

Worauf es am Ende ankommt.

Am Ende ist das Leben eigentlich doch ganz einfach. Was wirklich zählt ist die Zeit die du mit den Menschen verbringst die du liebst. Denn das sind die Erinnerungen die du schaffst und das ist am Ende alles was bleibt und was dein Herz wärmt. Es sind die lieben, ehrlichen Worte und der Mut sein Herz zu öffnen, um das Leben in seiner vollen Fülle in sich hineinströmen zu lassen. Es ist das Wissen, alles sein und tun zu können, was man möchte und dass man dafür alles in sich trägt, um es wahr werden zu lassen. Es ist das Verständnis, dass es all die kleinen Dinge sind, die am Ende das große Ganze bilden. Und vor allem geht es darum zu begreifen, dass wir viel mehr sind, als wir glauben zu sein. Das wir nicht alles sehen können, was eigentlich da ist und das wir vielleicht auch nicht alles verstehen können, was da ist, aber das wir endlich vertrauen sollten, dass wir alle zusammengehören und das Leben eben ein Kreis ist und das der Tod nur ein Teil dieses Kreises bildet.
Am Ende hat vielleicht nichts ein Ende, sondern alles ist Transformation und wir sind ein beständiger Teil davon.

Am Ende ist Liebe das was immer bleibt.

In Liebe,

Eure Linda

Hier kommt ihr zu den weiteren Beiträgen von der Aktion “Alle reden über Trauer”.

 

Ich bedanke mich von Herzen für die tolle Kooperation mit Silke von In Lauter Trauer 
und für die Teilnahme an "Alle reden über Trauer".

Linda

Koffein fließ in meinen Venen, Glitzer dekoriert mein Gesicht und ein Garten blüht in meinem Herzen. Ich bin Linda. 25 Jahre jung und genauso wenig ein Fan von Wodka wie von Smalltalk. Yoga ist meine Passion und Liebe meine stärkste Waffe. Ich tanze durch das Leben, um jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Namasté!

7 Comments

  • ANJA MANGOLD
    Februar 27, 2017

    Sehr schöner und berührender Text.
    Ich kann mich in Vielem wiederfinden. Mein Mann ist nach ueber 30 jähriger Ehe im letzten Herbst ganz unerwartet (obwohl er krank War)gestorben. Jetzt sage ich mir auch wir haben zuviel Zeit mit Unnützem vertan anstatt unsere Gemeinsamkeit zu genießen.

    Reply
    • Ellen
      Februar 27, 2017

      sehr schöner Text, mir ging es genauso. Habe auch meinen Mann letzten Sommer nach 30jähriger Ehe in nur einer Nacht verloren. Wir hatten noch so viele gemeinsame Pläne. Es tat und tut immer noch weh! Aber das Leben geht weiter!!

      Reply
      • Linda
        Februar 28, 2017

        Danke liebe Ellen,
        Du hast Recht, das Leben geht weiter, auch wenn anders als zuvor. Auch dir wünsche ich weiterhin viel Kraft!

        Reply
    • Linda
      Februar 28, 2017

      Liebe Anja,
      Ich danke dir ganz sehr für deine offenen Worte und liebe Rückmeldung.
      Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft für deinen Weg!

      Reply
  • Ingrid Seidel
    März 18, 2017

    Ich habe den Text “verschlungen” und mich komplett wiedererkannt. Besonders, was mir mittlerweile wichtig ist und unwichtig. Und auch alles andere passt zu 100 %. Vielen lieben Dank!! Es spricht mir alles aus der Seele. Mein Mann ist vor 14 Monaten mit nur 49 Jahren plötzlich verstorben. Wir haben zwei Kinder. Und ich werde weiterhin tub, was uns gut tut und wichtig ist. Einige sagen zu uns. Wir müssen nach vorne gucken und wieder anfangen zu leben. Das tun wir auch.. das haben wir auch schnell wieder getan. Aber auch alles andere. Weinen, trauern, im Bett liegen bleiben, lustig sein, reden, reden, reden… Ich finde das Geschriebene toll.

    Reply
    • Linda
      März 24, 2017

      Liebe Ingrid,

      Ich danke dir ganz sehr für deine lieben Komplimente und offenen Worte! Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft für euren Weg. Versucht weiterhin alles zuzulassen, alle Freude und auch all die aufkommende Trauer.

      Liebe Grüße,
      Linda

      Reply
  • Sich selbst heilen | The wildhearted Yogi

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